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Samstag, 25. Oktober 2014
20. FORUM der Selbsthilfegruppen. Jubiläumsfest am 25.10.2014
Zum runden Geburtstag mit Festrede, Speisen, Getränken und Musik waren die Aktiven der Selbsthilfegruppen und ihre Partner in den Abraham-Gumbel-Saal der Volksbank eingeladen.

20. FORUM der SELBSTHILFEGRUPPEN
25. Oktober 2014
Im gut besetzten Abraham –Gumbel-Saal der Volksbank Heilbronn versammeln sich die Aktiven und ihre miteingeladenen BegleiterInnen und Lebensgefährten an diesem Samstag Nachmittag.
In ihrer Begrüßung brachte Frau Welle von der AOK ihre Freude zum Ausdruck, dass sich eine so illustre Festgesellschaft eingefunden hat. Sie blickte zurück auf die stetige Weiterentwicklung der Selbsthilfe in Heilbronn. Herr Mathey als Vertreter des Sprecherrates der Selbsthilfegruppen stellte die Wichtigkeit des gemeinsamen Auftretens der Selbsthilfe, auch in der Öffentlichkeit heraus.
„Indem wir die Selbsthilfe proklamieren, stehen wir für die großen Aufgaben unserer Zeit" Ein Haus in dem dieser Satz von Hermann Schulze-Delitzsch an der Wand prangt, ist für Ulrich Greiner vom Selbsthilfebüro des PARITÄTISCHEN ein guter Ort für ein Fest der Selbsthilfe.

Mit ihrem persönlichen Grußwort betont die Heilbronner Sozialbürgermeisterin Agnes Christner:: „Ohne die Selbsthilfe und Prävention zu stärken sind die Probleme unserer alternden Gesellschaft nicht zu bewältigen“..

Ministerin Altpeter sendet der Versammlung ihre Grüße. Sie unterstreicht die Funktion der Selbsthilfe im Gesundheitssystem und hebt ihren wichtigen Beitrag zu Solidarität und Förderung der Lebensqualität hervor.

Selbsthilfe ist mehr als über Krankheiten sprechen- zur Bedeutung der Selbsthilfebewegung im sozialen Raum. In Ihrer Rede spannt Frau Prof. Brieskorn-Zinke von der evangelischen Hochschule Darmstadt den Bogen von den Anfängen der gesundheitlichen Selbsthilfe, der damals häufig unverhohlenen Skepsis und Geringschätzung der Fachleute, bis zur heutigen Situation in der Selbsthilfe für ein anerkanntes Expertentum in eigener Sache steht.
Sie hebt auf den Nutzen der Selbsthilfe ab, auch für die, die ihr nicht direkt angehören. Sie spricht vom sozialen Kapital, das sich durch die Selbsthilfe entwickelt, weist auf die Wandlung des aktiven Selbsthelfers vom passiven Leistungskonsumenten zum „Gesundheitsproduzenten“ hin.
Am Ende ihres Festvortrages warnt sie aber auch:“ Lassen sie sich nicht vor einen Karren spannen, denn Selbsthilfe ist für einen selber da“.

Die Gäste wurden gut bewirtet, denn die Sponsoren haben ein reichhaltige Speisen- und Getränkeangebot ermöglicht. Durch die generöse Gastfreundschaft der Volksbank Heilbronn konnte der exclusive Abraham-Gumbel-Saal mit Allem was dazugehört, kostenfrei genutzt werden. Inklusiv bester Vorbereitung und Betreuung durch das Team des Bankhauses.

Die Band Selles und Jenes verlieh dem Fest im zweiten, geselligen Teil ganz besonderen Glanz durch ihren Auftritt mit hervorragend präsentierten Acoustic Rock Covers. Die sieben Musiker verzauberten durch eine bunte Mischung kräftiger Rhythmen und sanfter Melodien und das für die Selbsthilfe
Es gab auch zwei besondere Überraschungen in der Veranstaltung. Nach der Festrede konnte Frau Welle die DVD: SELBSTHILFE selbst-verständlich vorstellen. Sie ist das filmische Ergebnis der Befragungen der Studentin Lea Simon von 16 Teilnehmern aus unterschiedlichen Heilbronner Selbsthilfegruppen. Die Interviews machen deutlich, welch enormer Stellenwert die Teilnahme an den Selbsthilfegruppen für die Betroffenen hat.Die facettenreichen Beiträge eröffnen dem Betrachter die Bedeutung und Wirkung der Selbsthilfe
Diese, eigens für das 20. Forum geschaffene DVD, konnten die Gäste als Geschenk für sich und die Gruppen an diesem Abend mit nach Hause nehmen.
Die zweite Überraschung war die Verlosung von 9 Gutscheinen für jeweils eine Gruppenführung durch aktuelle Kunstausstellungen in einem der drei Museen der Firma Würth. Eine willkommene Bereicherung des Freizeitangebotes der gewinnenden Gruppen.
Sie waren Teil des Tauschhandels, den Herr Greiner beim 2. Marktplatz der guten Geschäfte mit einem Firmenvertreter abschloss. Im Gegenzug referierte er bei Vertrauensleuten des Konzerns über die Selbsthilfe.


Den Dank ans Team sprach Barbara Welle aus: „Für mich war diese Teamarbeit eine Erleichterung, weil ich gemerkt habe, dass die Verantwortung auf vielen Schultern gut aufgehoben ist“.
Zwanzig Jahre Tradition hat auch die gemeinsame Durchführung der Foren durch die Selbsthilfekontaktstellen der AOK und des PARITÄTISCHEN, unterstützt von Kräften aus der Selbsthilfe und neuerdings auch vom Sprecherrat der Selbsthilfegruppen
Ermöglicht wurde die Jubiläumsfeier durch Fördermittel zur Unterstützung der Selbsthilfe von der AOK und mit den Zuwendungen der Volksbank Heilbronn, der Firmen Würth, Böpple-Bau, Härdtner, Gunkel und Teusser.


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